Bohr- und Frässchrank

Bohr- und Frässchrank

Bohr- und Frässchrank

Ich glaube viele werden es kennen.

Man kauft hier und da ein Sortiment Bohrer oder Fräser. Schnell hat man mehrere Kästen von denen zusammen. Und jedes mal wenn man einen Fräser benötigt, fängt man an die Kästchen zu durchsuchen.
Bei mir war es immer so das ich die Kästchen in einem Schrank mit Schubfächer hatte.
Bevor ich nun an den richtigen Fräser kam, hieß es also: Schrank auf, Schubfach auf, Kästchen raus und alle durchsuchen. Dieses Prozedere hat ohne Ende genervt.

Also musste etwas her, wo man alles überblicken konnte. Ein separater Schrank für Bohrer und Fräser.

Da Platz bei mir Mangelware ist hatte ich schon das erste Problem. Wohin mit einen weiteren Schrank – auch wenn es kein großer ist. Da es keinen Sinn machte, dafür nun wieder einen anderen Schrank zu opfern(wohin dann wieder mit den Sachen aus diesem Schrank….), musste also eine andere Lösung her. Ich beschloss den neuen Schrank so groß zu bauen, dass er auf die Tür von einen anderen Schrank passt.
Zuerst baute ich mir ein provisorisches Regal, welches die größe der Tür hatte. Darauf wurden alle Fräser und Bohrer sortiert raufgestellt um zu sehen ob der Platz dafür überhaupt ausreichen würde. Es passte.

Also ans Werk.

 

Begonnen habe ich mit dem Kasten.Bohr- und Frässchrank
Zusägen und gleich die Nut für die Rückwand eingefügt.

 

Verbunden wurde der Bohr- und FrässchrankRahmen mit Lamellos.
Die passenden Schlitze werden mit der Flachdübelfräse ausgeführt.
Erst wollte ich es mit Fingerzinken versuchen – da traue ich mich aber noch nicht ran……

 

Die Fräser und Bohrer wollte ich in einzelne Bereiche aufteilen. Dazu werden mehrere kleine „Boxen“ angefertig. Somit bin ich mit der Aufteilung recht flexibel. Außerdem kann man bei einer weiteren Neuanschaffung schnell eine neue Box dazu anpassen.
Um diese Boxen möglichst frei auf zu hängen wollte ich keine festen „Regalböden“.

Also entschied ich mich für eine „Keilaufhängung“  –  leider weiß ich nicht wie diese wirklich genannt wird. Sollte es jemand wissen, wäre ich für eine Info sehr dankbar.

 

Dazu habe ich 6mm starkeBohr- und Frässchrank Brettchen geschnitten.
Danach an der Tischfräse eine 45° Fase angefräst.
Die Fase hätte ich auch auf der Tischkreissäge zuschneiden können. Jedoch müsste ich dann ständig von 0 auf 45° wechseln.

 

Danach dann ein 20mm StreifenBohr- und Frässchrank an der Tischkreissäge abgeschnitten.

 

Recht schnell waren etliche Bohr- und FrässchrankStreifen fertig.

 

Einige Streifen wurden dannBohr- und Frässchrank gleich noch eingekürzt um sie auf die Boxenrückseite zu kleben.

 

Die Tür möchte ich mit einerBohr- und Frässchrank Acrylscheibe versehen.
Daher benötige ich nur einen Rahmen.

Verbunden wird dieser per Schlitz und Zapfen.
Beides wurde auf der Tischkreissäge ausgeführt.

 

Das passt.Bohr- und Frässchrank

 

Bohr- und Frässchrank

 

Da ich die Einfassung für die Bohr- und FrässchrankScheibe auf der Tischkreissäge gemacht habe, mussten an den Enden noch wieder Passstücke eingestzt werden…..

 

…. und dann mit einem HobelBohr- und Frässchrank angeglichen werden.

 

Fertig.Bohr- und Frässchrank

 

Weiter ging es mit LeistenBohr- und Frässchrank verkleben im Kasten.

 

Zum Bau der Boxen habe ich keine Bohr- und Frässchrank Bohr- und Frässchrankweiteren Bilder gemacht. Ich denke dass das selbsterklärend ist. Zumal man diese ja recht individuell anfertigen kann.

 

Hier der fertige Schrank.Bohr- und Frässchrank

 

Die Scheibe wurde einfach mit Bohr- und FrässchrankDeckleisten verschraubt.

 

Hier dann am geplanten Platz…Bohr- und Frässchrank

 

… und fertig eingeräumt.Bohr- und Frässchrank

 

Mein Fazit.

Seit 2009 ist der Schrank in Verwendung und ich bin noch immer zufrieden.
Da seit her noch ein paar Sachen dazu gekommen sind(wie schon vermutet) überlege ich mir noch einen zu bauen.
Dann werde ich wohl die Bohrer und Fräser in getrennte Schränke unterbringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.